The Hives: Eine triumphale Rückkehr nach Köln
Dezember 5, 2025Mehr Party-Feeling hat das Palladium dieses Jahr nicht erlebt
Vor dem Betreten des Palladiums konnte man schon das Knistern unter den Fans spüren, sie waren gekommen um abzufeiern. Das sei vorab verraten, es wurde heiß und laut also einfach eine fette Party. Für diesen Abend waren zwei Support-Acts angekündigt: Spiritual Cramp (Post-Punk) und Yard Act (Indie Rock).
Nach den beiden Supportacts, die beide in ihrem Genre gut ablieferten und das Publikum begeisterten, war es endlich soweit das The Hives die Bühne erstürmten.
Lasset die Spiele beginnen
Mit „Enough Is Enough“ ging es gleich in die Vollen. The Hives kontrollierten das Chaos das sie selbst entzündeten mit einer Art von Kontrolle die man nur von Ihnen kennt. Die schwedischen Garage-Punker bewiesen einmal mehr das sie zu den Besten gehören.
Es war als breche eine Sturmfront über die Fans, mit besonders klarem Licht und Soundkonzept. Das Schlagzeug peitschte den Sturm voran und die Gitarren bahnten den Weg durch die Wellen. Pelle Almqvist gab dabei den charismatischen Steuermann des Rock’n’Roll-Meers.

The Hives Forever, Forever The Hives
In ihren charakteristischen schwarz-weißen Anzügen diesmal mit LED-Streifen, dafür ohne Blitze, powerten The Hives ohne Pause. Howlin‘ Pelle Almqvist – übernahm sofort das Kommando im Palladium. „Ihr erlebt gerade die Hives auf ihrem Höhepunkt.“ Nach einer 11 jährigen Bühnen-Pause und mit zwei neuen Klassiker-Alben im Gepäck wirkten The Hives wie ein Phoenix aus der Asche.
Hits wie „Walk Idiot Walk Live“ und „Main Offender“ heizten die Fans weiter an. Jüngere Stücke vom, dieses Jahr erschienen, aktuellen The Hives Forever Forever Album wurden Publikum sauber abgefeiert. Darunter waren Songs wie „Rigor Mortis Radio“, „Paint a Picture“ und „Born a Rebel“. Cirkelpits und Crowdsurfing waren natürlich angesagt. Die komplette Band zelebrierte eine nie enden wollende Party.
Pelle Almquist ein Sänger zum Anfassen
Pelle Almqvist dirigierte die Menge wie ein Orchester (Manche Bewegungen erinnerten ein bisschen an Kermit den Frosch). Er rannte und sprang auf der Bühne genauso oft, wie er im Graben zwischen dem Publikum und der Bühne Hände schüttelte und zum mitsingen aufforderte. Musikalischer Höhepunkte des Konzerts, außer dem legendären Schleudern des Micros (siehe Galerie), im Palladium: Der Klassiker „Hate to Say I Told You So“. Mein persönlicher Lieblingssoing wurde auch gespielt: „Here we go again“. Das Stück wurde von Gitarrenriffs von Niklas Almqvist und Vigilante Carlstroem petschend durch die Menge geschickt. Natürlich stellte Howlin‘ Pelle Almqvist alle Bandmitglieder während des Songs „Tick Tick Boom“ den „Neuen“ im Publikum vor.

Drei Full-Power Zugaben
Die Zugabe begann mit „Legalize Living“, weiter ging es mit „Bigger Hole To Fill“. Der Abschied wurde mit „The Hives Forever Forever The Hives“ eingeläutet. Ein echtes Sahnebonbon das dann noch mal den Puls der Band und der Fans hochschnellen ließ.
Unser Fazit: The Hives Forever Forever The Hives. Die Band hat zweifels ohne in Köln geliefert und bestätigt das sie eine der besten Live-Garage-Punk Bands sind.
All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller































