Live review: Gitarren Zauberer John 5 zerlegte den Club Volta

John 5 bewies virtuose das er unvergleichlich ist

Seit circa 30 Jahren gehört JOHN 5 zu den gefragtesten Gitarristen der Welt. Neben seiner Tätigkeit als Songwriter und Gitarrist auf Abruf hat JOHN 5 als Gitarrist die Bühnen dieser Welt mit Rob Zombie, Marilyn Manson und Rob Halford geteilt. Im Oktober 2022 nahm John 5 die Position als Gitarrist bei Mötley Crüe an, anstelle von Mick Mars nach dessen Ausscheiden aus der Band.

John 5 – Rockshow mit neuem Drummer

Neuer Drummer bei John 5: Joey Aguirre
Neuer Drummer bei John 5: Joey Aguirre | All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

Das ist John 5: Weißgeschminktes Gesicht mit seiner typischen Akzentuierung (ein bischen wie der Joker), einem Gitarrenspiel das unvergleich ist. Es wurde ein wilder Ritt duch verschiedene Generes wie Metal, Bluegrass, Blues, Polka und Rockabilly. John 5 gab von Anfang an Vollgas im Club Volta und überraschte immer wieder mit seinen extremen Fingerfertigkeiten. Zusammen mit seinem neuen Drummer Joey Aguirre lieferte der Mötley-Crüe-Gitarrist eine „instrumentale“ Rockshow ab. Das Publikum konnte förmlich spüren mit wie viel Spielfreude und positiver Energie die beiden Künstler auf der Bühne aggierten.

Händchen halten inklusive

Wer auf John 5 Konzerten Gesang erwartet ist hier fehl am Platz, aber den benötigt John 5 auch nicht. Ein paar Worte ans Publikum waren aber schon drin, er bedankte sich mehrmals für die zahlreich erschienen Fans und die herzliche Begrüßung in Köln. Eine besondere Interaktion mit Fans ist, auf jedem John 5 Konzert, wenn er mit jemanden „Händchen halten“ und nur mit einer Hand am Gitarrrenhals sein virtuoses Feuerwerk abzieht. Durchgestartet wurde mit „Wicked World“ gefolgt von dem Smasher „Season Of The Witch“ um dann mit Vollgas „The Ghost“ zu präsentieren. Das nächstes Brett folgte mit „Six Hundred and Sixty Six Pickers in Hell, CA“.

Es gab aber auch ruhigere Passagen mit „How High the Moon vom Meister der Jazzgitarre Morgan Lewis, und beinahe andächtig gespielten „Georgia On My Mind“ (Cover Hoagy Carmichael and His Orchestra).

John 5 live in concert - Club Volta | All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller
John 5 live in concert – Club Volta | All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

Crazy little thing called love: Queen Cover

Für uns war ein Highlight des Abends das Queen Cover „A crazy little thing called love“ was in John 5s Version einfach ein Rockabilly-Brett vom Feinsten ist. ein weiteres Highlight aber eine Eigencomposition „I am John 5“ mit diesen genialen Industrial-Riffs und Highperformance Solis.

Die Bühnenshow beschränkte sich auf ein Minimum. Das Bühnenbild war sein typischer Background mit Totenkopf und gekreuzten Gitarren und der großen 5. Einer kleinen Ansammlung an Gitarren und natürlich einem Schlagzeug.

Zum Abschluss ein bisschen Mötley-Crüe

Den krönenden Abschluss der Setlist bildete ein Mödley-Crüe-Medley, was definitiv alle Fans nochmal durchrüttelte. Eines muss man dazu sagen John 5 gibt den Songs noch eine Prise seiner selbst dazu und das klingt phänomenal. Aber das Publikum hatte noch nicht genug und die „One more song“ Rufe blieben nicht ungehört.

Zugabe: „Sweet Dreams“ im Manson Style

Nach kurzer Pause kam John 5 alleine aus dem Backstage Bereich gerannt und haute die Marylin Manson Version von Sweet Dreams (Are Made of This) raus. Damit entließ John 5 entgültig alle Fans mit einem fetten Grinsen und dem Gefühl einer echten Rock n Roll Party in die Nacht.

Unser Fazit: What the Hell!!! Diese Gitarrenakrobatik-Nummer war unglaublich. Nicht besser als SatchVai aber definitiv überraschender. Noch nie haben wir so eine Darbietung zwischen Generes wie Metal, Blues, Country und Rockabilly erlebt, die sich am Ende zu einem Gesamtkunstwerk fügt. Hut ab vor John 5 und Joey Aguirre.

Our verdict: What the hell!!! That guitar acrobatics routine was incredible. Not better than SatchVai, but definitely more surprising. We’ve never seen a performance like this before—blending genres like metal, blues, country, and rockabilly—that comes together in the end to form a true work of art. Hats off to John 5 and Joey Aguirre.

All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

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