Long Distance Calling: Essen erlebte einen Abend lang 20 Jahre Musikgeschichte
April 9, 2026Vier Musiker – vier Instrumente – die Lichtburg und ein genialer Klangteppich zum abheben
Was für ein epischer Abend, Long Distance Calling nahm in der Lichtburg Essen ihre Fans mit auf eine echte ausgedehnte Klangreise mit. „Long Distance Calling Essen Konzert“ feierte nicht nur das 20-jähriges Bestehen der Band sondern auch das am Freitag neu erscheinende Album „The Phantom Void“. Die Band und ihre Musik verwandelten die Lichtburg in ein einzigartiges Klangparadies.
Ein Stück Musikgeschichte in zwei Akten
Eins wurde einem schon beim Betreten der ehrwürdigen Lichtburg klar, hier und heute steht die Musik im Mittelpunkt. Kein großes TamTam was für Ablenkung sorgt. Eines Vorab das Konzerte teilte sich in zwei Akte auf. Eine Vorband gab es nicht. Die vier Musiker aus Münster gestalteten den ersten Akt mit der Aufführung des neuen Studioalbums „The Phantom Pain“, in seiner ganzen epischen Länge. Von Beginn an waren die Fans wie elektrisiert und absolut begeistert von dem was sie musikalisch perfekt dargeboten bekamen. Unser Highlight aus diesem Set markierte das Stück „The Phantom Pain“, einfach ein Meisterwerk der Gefühle.

Auf die Augen gab es eine Lightshow, die extrem gut auf die Musik abgestimmte war, mit dezenten Farben und üppig eingesetzem Nebel. Den krönenden Abschluß des ersten Akts bildete „The Very last day“ und gab damit einen kleinen Vorgeschmack auf den zweiten Akt. Ganz klar das diese Band an der Spitze des instrumentalen Progressiv-Rock rangiert.
Zweiter Akt: Klassiker und Standing Ovations am Ende
Der zweite Akt war geprägt von Klassikern aus der Band-Geschichte. Den Start markierte „Into The Black Wide Open“ und präsentierte den perfekten Raumklang der Lichtburg. Der Mix aus altehrwürdigem Ambiente, fantastischer Akustik und moderner Lichttechnik sorgte für riesige Freude bei den Fans. Die Band ihrerseits bot mit genialen Riffs, tiefen Bassläufen und treibenden Schlagzeug einfach alles was man sich wünschen konnte. Den Abschluß dieser epischen Reise bildete „Metulsky Curse Revisited“ an derem Ende sich das Publikum mit Standing Ovations bei der Band bedankte.
Unser Fazit: Wer diesen Abend verpasst hat, kann nur hoffen das es einen Live-Mitschnitt geben wird. Der aber diese Mixtur aus Band, Sound, Licht und Location nur in Teilen wiedergeben kann. Vielen Dank das es Long Distance Calling gibt und sie immer wieder den Beweis antreten das instrumentale Musik tiefgreifende Storys erzählen kann. Und das ganz ohne Gesang.
Our conclusion: Anyone who missed this evening can only hope that a live recording will be made. However, even that recording can only partially capture this unique blend of band, sound, lighting, and venue. Many thanks to Long Distance Calling for existing and for continually proving that instrumental music can tell profound stories. And all without vocals.
All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller
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