Sleep Theory: Kraftvoller Abschluss der Europa-Tour in Köln

Ein explosiver Abend im Carlswerk Viktoria

Was für ein Abend im ausverkauften Carlswerk Viktoria mit Sleep Theory auf ihrer ersten Headliner-Tour. Die US-amerikanische Nu-Metal-/Metalcore-Band aus Memphis, ist aus unserer Sicht ein echter Genres-Killer im besten Sinne.

Die Tennessee Metaller sind wirklich explodiert auf dem Musikmarkt, sie verstehen grundsätzlich, was die Fans wollen. Vor allem wissen sie, dass unter der harten Schale eines Metalheads ein weiches Herz ist, das einen ansteckenden Refrain liebt. Zusätzlich haben sie es zu einer Bühnenband gebracht, die gerne ihre Setlist aus mehren Alben mixed.

The Pretty Wild – Mehr als nur ein Opener

Gestartet wir dieser Abend von The Pretty Wild aus Las Vegas, Nevada. Auch sie drehen jedes Genre durch den Fleischwolf. Die beiden Schwestern beweisen mit ihrer Power-Show das ihre Energie nicht auf eine Genre beschränkt werden kann. Alles an den bösen Liedern der Wylde-Schwestern strotz nur so vor Selbstvertrauen, das nur ein Paar Diven wie diese Beiden im ehrenvollsten Sinne, diese zur Aufführung bringen können. Sie waren mehr als eine Vorband, sie waren einfach ein Teile der Show. Die angereisten Fans von Sleep Theory waren auf jeden Fall auf vollen Touren nach den 30 Minuten Vollgas die The Pretty Wild hingelegt haben.

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The Pretty Wild All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

Kurze Umbaupause – mit Fullspeed geht es weiter

Weniger als eine halbe Stunde später kommt das Carlswerk Viktoria mit 1.600 Stehplätzen an seine Kapazitätsgrenze. Da geht keiner mehr rein oder raus, aber alles ist extrem friedlich und voller Spannung auf den Auftritt von Sleep Theory.

Von der dröhnenden ersten Note des Opener „Fallout“ über folgende Songs wie „Enough“, „Parasite“ bishin zu „Just a mistake“ wird das Publikum von Sound-Wellen weggefegt. Ruhiger wird es erst ab dem sechsten Song „Gone or Staying“. Gefolgt vom Cover „Can You Stand the Rain“ (New Edition) in Kombination mit der rockig inzenierten Cover-Version von NSYNC*s „Bye Bye Bye“.

Afterglow und Gravity – absolute Superstars auf der Setlist

Wr jetzt noch nicht ins Schwitzen gebracht wurde nun mit zwei absoluten Publikumslieblingen beglückt: „Afterglow“ und „Gravity“. Mit „III“ wurde dann aber wieder der Vollgas-Hebel bei der Maschine Sleep Theory umgelegt. Erwähnt werden muss auf jeden Fall das sanftes Cover des Abends von Taylor Swifts „Cruel Summer“ – das mit den Cullens Worten „Yeeaah, we’re all Swifties“ eigeführt wird.

Am Ende wird das Tempo nochmal angezogen

„Stuck In My Head“ folgt nachdem „Swift-Cover“ und steigert langsam das Tempo zum Abschluss des letzten Konzerts auf der dieser Tour. „Numb“ bringt dann die Menge nochmal ordentlich zum kochen. Dieser geniale Abend endet mit den Party-Vibes von „Static“. Mehr geht nicht: Sound, Licht, Performance alles absolute Extraklasse.

Unser Fazit zur Tour von Sleep Theory: Was auch immer die geheime Formel von Sleep Theorys ist, sie funktioniert perfekt. Alle Vorstellungen von Konformität oder Erwartungen wurden bei diesem Konzert mit Volldampf niedergerollt. Dann aber mit reiner Rock-Power, starken Stimmen und mit einem wahnsinnigen Spaß der von der Bühne ins Publikum schwappte gefüllt. Garantiert sind wir bei der nächsten Tour wieder mit dabei und werden wieder berichten.

Our verdict on Sleep Theory’s tour: Whatever Sleep Theory’s secret formula is, it works perfectly. All notions of conformity or expectations were steamrolled at this concert. Instead, the stage was filled with pure rock power, strong vocals, and an infectious energy that spilled over into the audience. We’ll definitely be there for their next tour and will report back.

All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

Rechtshinweis: Die Verwendung dieser Bilder in jeglicher Form ohne Erlaubnis ist nicht gestattet. Wenn Sie unseren Fotografen kontaktieren möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an: mueller@designfaktum.de


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