Live review: Limp Bizkit begeistert 16.000 Fans im SparkassenPark

Ein Tripp duch die Vergangenheit und doch so aktuell wie nie

Gut gelaunte Fans, angeheizt von „DeathByRomy“ und „Ecca Vandal„, ein heißer Sommerabend und Limp Bizkit mehr braucht es nicht um glücklich zu werden. Die Nu-Metal-Stars von Limp Bizkit (gegründet 1994) feierten einfach das Leben, nicht ohne ein wenig Selbstironie, beim Auftritt im SparkassenPark. Für viele war es eine Reise in die Vergangenheit aber die Inhalte der Songs sind aktuell wie nie. Frontmann Fred Durst forderte die Fans immer wieder zum Mitmachen auf und provozierte in bester Manier.

Hier wird das Leben gefeiert

Ein wenig Lightshow, eine gute alte Boombox, ein paar überdimensionale Vintage-Lautsprecher und ein Regal voller Kassetten (eine sogar von Kraftwerk) zeichnen ein klares Bild von diesem Abend: Hier wird bei praller Hitze das Leben gefeiert.

Live review: Limp Bizkit begeistert 16.000 Fans im SparkassenPark
Pure Party Stimmung bei Limp Biskit im SpakassenPark

Nu-Metal vom Feinsten

Zur Jahrtausendwende hatte die Nu-Metal-Band um Frontmann Fred Durst ihren Durchbruch mit ihrem Stil von Metal. Und genau in diese Zeitzone schickte die Band ihr Publikum mit Hochdruck. Und nichts anderes wollten die etwa 16.000 Fans, nach Mönchengladbach kamen, um Limp Bizkit zu feiern. Soviele Red-Caps haben wir noch nie auf einem Haufen gesehen 🙂

Limp Bizkit sind einfach Spaßkanonen

Zwei Timer liefen ab und jeder im Publikum dachte nun geht es los, falsch die Band machte sich einen Spaß daraus und sendete uns „lustige“ Bildchen auf die LED-Wand, muss man selbst gesehen haben um den Humor der Band zu verstehen. Nach dem dritten Timer kam dann der Drummer John Otto als Erster auf die Bühne un der Rest der Truppe folgte. Als Fred Durst schließlich als Letzter die Bühne betrat, begann endlich die Show.

Viel Klassiker und ein wenig Neues, mit einer Prise Humor

Der Opener war „Making Love To Morgan Wallen“, Limp Bizkit eröffnete damit den Abend mit einer absoluten Live-Premiere. Dann folgten die Bretter „Nineteen 99“ und „Just Like This“ um gleich den Level des Abends zu unterstreichen.

Die Setlist bestand nahezu aus Klassikern ihrer Diskografie. Sie ballerten einen Hit und eine Hymnen nach der anderen raus und immer mit ein bisschen mehr Power. Zwischendurch fragte Durst immer mal wieder nach ob alle Spaß hätten und ob es allen gut ginge, die Temperatur war ja immer noch sehr hoch.

Limp Bizkits Botschaften sind aktuell wie nie zuvor

Durst holte sich Unterstützung aus dem Publikum

Fred Durst brauchte kurz mal etwas Unterstützung beim Song „Full Nelson“ und holte sich zwei weibliche Fans auf die Bühne (Deutschland und Korea). Die Performance, ohne Probe, war schon extrem souverän und textsicher. Die Fans waren begeistert und gaben eine Runde frenetischen Applaus aus.

Die nächste Besonderheit war das Angebot von Durst das das Publikum sich etwas wünschen durfte. Na ja es passierte das was passieren musste alle brüllten durcheinander. Bis schließlich eine Handbewegung in perfekter Harmonie der hinteren Ränge performt, Fred Durst überzeugte und er direkt „Rollin‘ (Air Raid Vehicle)“ anstimmte. Was die nächste Jubelarie lostrat. Die einzige wirklich ruhige Passage des Konzerts war „Behind Blue Eyes“(Orginal von The Who), was uns persönlich zu Tränen rührte.

Der letzte Akt des Abends mit „DeathbyRomy“

Den letzten Song des Abends „Break Stuff“, wenn man so will die Zugabe, performte die Band mit der gesamten Crew von DeathbyRomy. Ein absoluter Knaller zum Abschluss, der definitiv jeden im Publikum noch mal Gas geben ließ. Ein mehr als genialer Konzertabend ging damit zu Ende.

Unser Fazit des Abends

Unser Fazit zu Limp Bizkit: Die Nu-Metal-Ikonen bescherten uns definitiv im SparkassenPark einen Abend, der so intensiv, mitreißend und absolut unvergesslich war, dass er uns einfach nur glücklich gemacht hat. Und wir wagen zu behaupten 16.000 andere Fans auch, jedenfalls sahen ihre Gesichter danach aus. Die Setlist war komplett gespickt mit allen Hits und Hymnen der Band. Wünsche blieben da keine offen.

Our take on Limp Bizkit: The nu-metal icons definitely treated us to an evening at SparkassenPark that was so intense, electrifying, and absolutely unforgettable that it simply made us happy. And we’d go so far as to say the same was true for 16,000 other fans—at least, that’s what their faces looked like afterward. The setlist was packed with all of the band’s hits and anthems. No one was left wanting.

All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

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