Blue October Live review: Eine mitreißende Performance und eine anspruchsvolle Live-Show

„Das ist es, wofür wir leben“ – Nächte wie diesen Sonntag, als Blue October auf ihrer „Foiled 20th Anniversary World Tour“ Station in der Live Music Hall | Köln machten. Ein Fest dieser Band über 1,5 Stunden zuzuhören wie sie die Songs ihrer 30-jährigen Karriere präsentierten.

Ein ein Mann-Opener

Aber bevor wir über den Auftritt von Blue-October sprechen, möchte ich über den Opener berichten: Mr. Will Knaak. Oder um genau zu sein William Carter Knaak ein US-amerikanischer Gitarrist und Singer-Songwriter und so ganz neben bei der Leadgitarrist von Blue October. Er präsentiert auf einem Stuhl sitzend seine Songs aus einer Mischung aus Alternative-Rock und Country. Zwischen den Liedern gabe es kleine lustige Anekdoten. Alles in allem ein klasse Opener und die Vorfreude stieg bei den Fans.

Will Knaak war der Opener für Blue October
Will Knaak war der Opener für Blue October | All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

Blue October kraftvoll wie eh und je

Von hellen Scheinwerfern auf einem blauen Hintergrund in den Schatten gestellt, schien sich die Band auf der Bühne der Live Music Hall nacheinander zu materialisieren. Es brannte direkt tosender Applaus auf als Justin Furstenfeld die Bühne betrat.

Pure Energie und Lebenslust

Wer auf diesem Concert „Depression und Verzweiflung“ suchte fand nichts dergleichen, die Band gab direkt Vollgas und versprühte dabei pure Energie und Lebenslust. Was die Fans nur noch mehr freute und sie abgehen lies. Songs aus den Alben „Home“ oder „Spinning the Truth Around“ bringen diese Energie natürlich von Hause aus mit.

Publikumsnähe ist bei Blue October Programm

Blue October live in der Live Music Hall in Köln | All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller
Blue October live in Köln, All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

Furstenfeld suchte immer wieder die Nähe zum Publikum und fragte nach ob es allen gut ginge und ob sie Spaß haben. Auch mir als Fotografen kam er überraschend nah wie man auf einem Foto sehr deutlich sehen kann. Er hockte sich direkt vor meiner Kamera und fing an Posen zu machen. Die Energie die durch die Live Music Hall floß war tatsächlich greifbar.

Sound und Light-Show

Blue October verzichteten bewusst auf ein großes Bühnenbild. Sie setzten lieber auf einen sauberen Sound und eine Light-Show die sehr genau auf die Protagonisten abgestimmt war. Die Komposition aller Komponenten war wirklich beeindruckend was sich definitiv in den Augen und dem Applaus der Fans ablesen lies.

Fazit des Abends: 30 Jahre sind absolut spurlos an dieser Band vorbei gegangen, ich wünschte manch jüngerer Künstler hätte diese Power. Am Ende des Konzerts waren nur glückliche Gesichter und verschwitzte T-Shirts zu sehen. Was will man mehr verlangen als Fan. Also nichts wie hin bei der nächsten Tour.

The verdict of the evening: 30 years have passed this band by completely without leaving a trace—I wish some younger artists possessed this kind of power. By the end of the concert, there was nothing to be seen but happy faces and sweaty T-shirts. As a fan, what more could you ask for? So make sure you go see them on their next tour!

All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

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