Live review: FEAR FACTORY brannten die Live Music Hall in Köln nieder!

WTH: Knallharter Industrial-Metal von Fear Factory, mit drei genialen Support-Bands

FEAR FACTORY kamen, sahen und siegten auf ganzer Linie. Die amerikanischen Industrial-Metal „Veteranen“ blicken nun auf als 36 Jahre Bandgeschichte zurück. In denen sie zahlreiche Veränderungen und schwierige Phasen durchlebt haben. Mit ihrer aktuellen Besetzung, heute Abend in der Live Music Hall, setzten sie einmal mehr unter Beweis, warum ihr kompromissloser Sound aus Metal und futuristischen Klängen bis heute funktioniert.

3 Support-Acts muss das sein?

Ja das muss sein. Für die Konzerte in Deutschland haben sich Fear Factory gleich drei Acts mit verschiedenen Genres ins Tour-Programm geholt. Startnummer eins: The Nocturnal Affair aus Las Vegas mit ihrem atmosphärischem Gothic Rock und starteten damit mit dem melodischsten Sound des Abends. Startnummer zwei hatte die polnische Extreme-Metal-Band Hate die dann schon mal für eine deutlich härtere Gangart sorgt. Den dritten Platz füllten dann Crystal Lake aus Tokio mit modernen Metalcore, und einem Bewegungsdrang der schon legendär ist, außerdem brachten sie das Publikum komplett auf Hochtouren.

HATE – Präsentierten sich hart, unerbittlich und einfach genial

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Um 22:00 begann der Abriss mit Fear Factory

Die 4 Jungs von Fear Factory stürmen unter tosendem Applaus die Bühne. Um das gleich vorweg zunehmen, der Auftritt war genial. Frontman Milo Silvestro überzeugte stimmlich und emotional auf ganzer Linie. Das letzte Gründungsmitglied Dino Cazares spielte seine Riffs sauber und mit brutaler Präzision. Eine Besonderheit ihres fast 1,5 Stunden langen Auftritts waren die stimmlichen Verstärkung beim Song „Edgecrusher“‘“ von PK dem Sänger von CRYSTAL LAKE, der Song bekam tatsächlich eine andere Dimension durch PK. Zweite Besonderheit der extrem neue Song „Roboticist“, bei dem die Fans ausrasteten und den fast immer währenden Mosh-Pit sogar noch größer machten.

Nach knapp einer Stunde war ihr Set beendet, aber nicht der Auftritt. Den Fear Factory kehrten zurück mit neuer Power und legten mit einer Zugabe von 4 Songs nochmal knapp eine 0,5 Stunde nach. Respekt das ist heute wirklich nicht mehr üblich, zeigt aber auch das diese Band einfach Spaß an diesem Abend hatte.

Fazit Fear Factory – Köln -2026

Unser Fazit des Abends: Fear Factory waren schon immer Visionäre, vielleicht manchmal ein wenig zu viel, aber das heutige Set zeigt, wie wichtig und einflussreich sie heute für die Metal-Musik sind. Ob am Anfang oder heute, es gibt nur wenige Bands, die sich weiterentwickeln und der Zukunft nicht hinterherlaufen als Fear Factory. Knackig, sauber und schneidend, diese neue Inkarnation der Fear Factory ist alles, was wir uns so lange gewünscht haben. Hoffentlich kommen Sie bald wieder, so steht es in den Gesichtern dieses Abends in Köln geschrieben.

All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller

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