Brooklyn Funk Essentials – Album „Black Butterfly“ – Hoffnung, Groove und Haltung

Brooklyn Funk Essentials – Album „Black Butterfly“ – Hoffnung, Groove und Haltung

März 12, 2026 Aus Von Andreas Müller

Die Brooklyn Funk Essentials entfalten auf „Black Butterfly“ Hoffnung in dunkler werdenden Welt

Mit „Brooklyn Funk Essentials Black Butterfly“ veröffentlicht die legendäre Formation aus New York ihr mittlerweile achtes Studioalbum. Die Platte erscheint am 15. Mai über Dorado Records und vereint alles, was die Band seit Jahrzehnten auszeichnet: Funk, Soul, Hip-Hop, Jazz, Latin-Rhythmen und Spoken Word.

Gerade in einer Zeit, in der die Welt vielerorts dunkler wirkt, setzen die Songs ein bewusstes Zeichen für Hoffnung, Respekt und Inklusion. Das Album ist dabei weit mehr als nur eine Sammlung neuer Tracks. Es ist ein musikalischer Rahmen für Liebe, Gemeinschaft und den Glauben an Veränderung.

Produziert wurde das Album von Bassist Lati Kronlund, der viele Stücke auch mitschrieb. Unterstützung erhält die Band durch starke Stimmen wie Alison Limerick, Ebba Åsman und Desmond Foster.

Zwischen Funk-Tradition und moderner Groove-Revolution

Die Brooklyn Funk Essentials stehen seit ihrer Gründung Anfang der 1990er Jahre für einen einzigartigen Soundmix. Ihre musikalische Reise begann mit Drum-Machines und Loops im legendären Baker’s Shakedown Sound Studio in Jersey City. Ziel war es damals, den perfekten Beat zu finden.

Seit der ersten Veröffentlichung bei Dorado Records im Jahr 1993 hat sich die Band eine internationale Fangemeinde aufgebaut. Mehr als 100 Millionen Streams weltweit zeigen, wie zeitlos ihr Sound geblieben ist.

Auch „Brooklyn Funk Essentials Black Butterfly“ führt diese Tradition fort. Die Songs wurden größtenteils live im Studio aufgenommen. Dadurch entsteht ein organischer Groove, der von analogen Instrumenten, Funk-Jams und komplexen Multi-Rhythmen getragen wird.

Songs zwischen Clubgroove und politischem Bewusstsein

Zu den Highlights des Albums gehören bereits veröffentlichte Songs wie „Never Give Up“, „Bust The Bus Stop“ sowie eine Neuinterpretation von Life During Wartime der legendären Talking Heads.

Die ersten Aufnahmen zu der am 28.1 veröffentlichten Single „Bust The Bus Stop“ entstanden bereits 1997 auf einem alten, ramponierten E-Piano in Bushwick, Brooklyn. Der Song ist ein Disco-Line-Dance aus der Mitte der 70er Jahre, der einen Midtempo-Groove (110 bpm) mit einem guten Swing-Shuffle erfordert.

Besonders spannend ist die Geschichte hinter „Bust The Bus Stop“. Erste Aufnahmen des Songs entstanden bereits 1997 auf einem alten, stark ramponierten E-Piano in Bushwick, Brooklyn. Die Nummer basiert auf einem Disco-Line-Dance aus der Mitte der 70er Jahre. Der Track kombiniert einen Midtempo-Groove von etwa 110 BPM mit einem lässigen Swing-Shuffle. Das Ergebnis ist ein Song, der gleichzeitig nostalgisch und modern wirkt.

Ein Album voller Hoffnung und Visionen

Der rote Faden von „Brooklyn Funk Essentials Black Butterfly“ ist klar: Musik als verbindende Kraft. Die Songs bewegen sich zwischen tanzbarem Funk und gesellschaftlicher Botschaft.

Liebe, Respekt und Inklusion stehen dabei im Mittelpunkt der Texte. Die Band versteht ihr Album als kreativen Raum für Träume und Perspektiven. Gerade diese Mischung aus politischem Bewusstsein und unbändiger Spielfreude macht die Stärke der Platte aus.

Damit bleibt das Kollektiv auch nach mehr als drei Jahrzehnten relevant. Die Brooklyn Funk Essentials beweisen einmal mehr, dass Groove und Haltung perfekt zusammenpassen.