Amy Mcdonald verzauberte das Kölner Publikum

Amy Mcdonald verzauberte das Kölner Publikum

Februar 28, 2026 Aus Von Andreas Müller

Lagerfeuer-Romantik mit einer Portion schottischem Humor

Amy Macdonald spielte am 26.02.26 in Köln im Palladium. Aber schon weit vor dem Beginn sind alle bekannten Parkplätze voll und man muss echt lange suchen um noch einen (legalen) Parkplatz zu bekommen. Trotz früher Anreise, bevor wieder einer spottet. Solch ein Chaos entsteht wenn drei Konzerten (Palladium/E-Werk/KarlswerkViktoria) innerhalb einer Fläche von ungefähr einem Quadratkilometer angesetzt werden. Es waren schon einiger Unmut über diese Situation zu spüren, zumal das Palladium komplett ausverkauft war.

Amy Mcconald verbindet Generationen

Vor Konzertbeginn zeigt sich schon, was Amy Macdonald seit fast zwei Jahrzehnten ausmacht: Sie verbindet Generationen. Im Paladium stehen Jugendliche, Eltern mit ihren Kindern, Studierende, Dreißig- bis Vierzigjährige – und Junggebliebene. Auf den Punkt gebracht: Alle wollten mit Amy Macdonald abfeiern.

Den Opening-Part übernimmt: Better Joy

Extrem früh (19:15 Uhr) eröffnet Bria Kelly die Sängerin aus Manchester mit ihrem Alt-Pop-Projekt Better Joy das Konzert. Als vielversprechender Newcomer gehandelt, bringt sie eine gute Mischung aus Charisma und Unbeschwertheit mit, die bei den Fans sofort gute Laune verbreitet. Sie tanzt von rechts nach links auf der Bühne fast so als ob sie das ganze Publikum umarmen möchte.

Ihre Text zeigen Haltung und gelegentlich den Mittelfingerauf. Dabei singt sie gleichzeitig zart und kraftvoll. Köln zeigt sich gerührt von soviel Einsatz. Nach 30 Minuten ist die Band leider schon am Ende ihres Parts. Bria Kelly verteilt aber nach dem Auftritt, während der Umbaupause, noch reichlich Autogramkarten an ihre neu gewonnen Fans.

exzellente musikalische Präsenz
Amy Mcdonald live im Palladium 2026 (All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller)

Eine Frau und eine Band mit einer exzellenter musikalischer Präsenz

Amy Mcdonald braucht kein großes Intro oder Pyrotechnik. Ein wenig Lightshow und eine eingespielte Band und der Abend läuft . Die ersten Takte von „Is This What You’ve Been Waiting For?“ erklingen – und das reicht um die Fans aus dem Häuschen zu bringen.

Ein großartiges Bühnenbild kann manchmal so einfach sein – gut positionierte Lampen und ein schimmernder Vorhang den man in verschiedenen Farben tauchen kann reicht vollig aus. Keine überdimensionierte LED-Wand mit Videoeinspielungen die nur vom Wesentlichen ablenkt, sondern fokussierte und gut aufgelegte Musiker sind für diesen Abend einfach genug Inzenierung.

Die „This What You’ve Been Waiting For?“ – Tour ist seit Monaten schon ausverkauft. Auch die Tickets für die Open-Air-Termine sind fast komplett vergriffen. Wir denken auf der nächsten Tour spielt Amy Mcdonald in den ganz großen Arenen in Deutschland.

Schottischer Charmem, eine Prise Humor und eine einzigartige Stimme

Die Kombination aus Songtexten, Stimme und Bühnenpräsenz machen Amy Mcdonald so unverwechselbar. Von der ersten bis zur letzten Reihe wird lautstark mitgesungen. Textsicher. Begeistert. Friedlich. Während der Songs wirkt Amy konzentriert und ernst, zwischen den Liedern erfreut sie uns mit ihrem Humor.

Wenn es schön ist vergeht die Zeit im Flug

Die 90 Minuten vergehen im Palladium so schnell, man merkt gar nicht wie dieser Klangteppich einen davon trägt. Die Setlist ist Abwechslungsreichg und dynamisch abgestimmt. Klassiker wie „Don’t Tell Me That It’s Over“ oder „Run“ sind neu arrangiert und die Live-Versionen haben deutlich mehr Power.

Die neuen Songs fügten sich nahtlos ind die Klassiker ein. Vor allem „Can You Hear Me?“ ist Live ein echter Knaller. Dagegen überzeugt „We Survive“ mit starkem Text und klarer Haltung.

Amy Mcdonald & Familie

An diesem Abend gibt es drei Zugaben die Letzte ist „Let’s Start A Band“. Hier zeigt sich was Amy Macdonald und ihr Publikum verbindet: Sie sind nicht nur Künstlerin auf der einn Seite und Fans auf der anderen Seite. Sie sind eine große Famile. Verbunden durch schöne Erinnerungen und wunderbare Songtexte.

Fazit des Konzerts mit Amy Mcdonald: Diese Band ist ein Garant für gute Laune, auch wenn die Begleitumstände mal nicht so gut sind. Professionell und empatisch eine seltene Kombination dieser Tage, Amy Mcdonald ist beides. Wer noch die Chance hat eine Karte zu ergattern, dem raten wir nicht zu lange zu warten.

Verdict on the Amy McDonald concert: This band is a surefire way to lift your spirits, even when circumstances aren’t ideal. Professionalism and empathy are a rare combination these days, and Amy McDonald embodies both. If you still have a chance to snag a ticket, we advise you not to wait too long.

All pictures © worldofsoundbar | Andreas Müller